Assistenzhund Willkommen Aufkleber von Pfotenpiloten

Marburg: assistenzhundfreundlich!

Marburg ist assistenzhundfreundlich.

Die Stadträtin Kirsten Dinnebier ist überzeugt:
„Für uns als Stadt Marburg ist die Kampagne ‚Assistenzhundefreundliche Kommune‘ von großer Bedeutung, weil sie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stärkt. Assistenzhunde sind medizinisch und funktional unverzichtbare Helfer, die ihren Halterinnen und Haltern im Alltag mehr Selbstständigkeit und Sicherheit ermöglichen.

Mit der Teilnahme an der Kampagne setzen wir ein klares Zeichen für Barrierefreiheit, Respekt und gelebte Inklusion. Zugleich schaffen wir mehr Bewusstsein bei Beschäftigten, Einrichtungen, Unternehmen und der Stadtgesellschaft dafür, dass Assistenzhunde keine Haustiere, sondern anerkannte Hilfsmittel sind. So tragen wir dazu bei, Zugangsbarrieren abzubauen und Marburg zu einer noch inklusiveren und lebenswerteren Kommune für alle zu machen.

Im Rahmen der Kampagne haben wir daher nicht nur städtische Einrichtungen, sondern auch Arzt- und Physiotherapiepraxen, Restaurants, den Einzelhandel sowie zahlreiche weitere Einrichtungen und Unternehmen über die Bedeutung assistenzhundefreundlicher Zugänge informiert und für einen Beitritt geworben.

Ziel ist es, ein möglichst flächendeckendes Netzwerk zu schaffen, in dem Menschen mit Assistenzhunden ihre alltäglichen Wege selbstbestimmt, sicher und ohne vermeidbare Zugangshürden bewältigen können. Dazu gehören verständliche Informationen, sensibilisierte Mitarbeitende und die konsequente Beachtung des Zutrittsrechts für Assistenzhunde”.

Neun Menschen stehen vor dem historischen Marburger Rathaus mit seiner türkisfarbenen Spitzbogentür und halten Aufkleber mit der Aufschrift „Assistenzhund willkommen“ in die Kamera. Vor ihnen sitzen vier Hunde: zwei schwarze Labradore im Führgeschirr, ein heller Labrador und ein brauner Labrador mit roter Kenndecke „Assistenzhund in Ausbildung“.
Stadträtin Kirsten Dinnebier (l.), Peter Schmidt (Fachbereichsleiter Soziales und Wohnen) sowie Kerstin Hühnlein (hinten Mitte) und Vanessa Sinkel (hinten r.) von der Behindertenhilfe der Stadt Marburg unterstützen die Kampagne „Assistenzhund willkommen“ des Vereins Pfotenpiloten und heißen Assistenzhunde im Rathaus und anderen städtischen Gebäuden offiziell willkommen.
© Stefanie Ingwersen, Stadt Marburg

Die Universitätsstadt veröffentlichte am 20.03.2026 die Pressemitteilung und die Oberhessische Presse schrieb ebenfalls einen kurzen Artikel (siehe rechts).

Die Aktion „Assistenzhundfreundliche Kommune“ wurde ermöglicht durch die Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Aktion Mensch.

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Gefördert durch die Aktion Mensch

In Kürze: Einlass auch mit
Assistenzhunden
MARBURG. Die Stadt Marburg weist durch Aufkleber „Assistenzhund willkommen“ an den Gebäudeeingängen darauf hin, wo Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen ihre unverzichtbaren Begleiter mitnehmen dürfen. Damit unterstützt die Stadt eine Kampagne des Vereins Pfotenpiloten. Seit dem 1. Juli 2021 regelt Paragraf 12e Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), dass alle Betreiber einer für den allgemeinen Publikumsverkehr öffentlich zugänglichen Anlage oder Einrichtung verpflichtet sind, Menschen mit Behinderung in Begleitung durch einen Assistenzhund den Zutritt nicht zu verweigern.