Marburg ist assistenzhundfreundlich.
Die Stadträtin Kirsten Dinnebier ist überzeugt:
„Für uns als Stadt Marburg ist die Kampagne ‚Assistenzhundefreundliche Kommune‘ von großer Bedeutung, weil sie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stärkt. Assistenzhunde sind medizinisch und funktional unverzichtbare Helfer, die ihren Halterinnen und Haltern im Alltag mehr Selbstständigkeit und Sicherheit ermöglichen.
Mit der Teilnahme an der Kampagne setzen wir ein klares Zeichen für Barrierefreiheit, Respekt und gelebte Inklusion. Zugleich schaffen wir mehr Bewusstsein bei Beschäftigten, Einrichtungen, Unternehmen und der Stadtgesellschaft dafür, dass Assistenzhunde keine Haustiere, sondern anerkannte Hilfsmittel sind. So tragen wir dazu bei, Zugangsbarrieren abzubauen und Marburg zu einer noch inklusiveren und lebenswerteren Kommune für alle zu machen.
Im Rahmen der Kampagne haben wir daher nicht nur städtische Einrichtungen, sondern auch Arzt- und Physiotherapiepraxen, Restaurants, den Einzelhandel sowie zahlreiche weitere Einrichtungen und Unternehmen über die Bedeutung assistenzhundefreundlicher Zugänge informiert und für einen Beitritt geworben.
Ziel ist es, ein möglichst flächendeckendes Netzwerk zu schaffen, in dem Menschen mit Assistenzhunden ihre alltäglichen Wege selbstbestimmt, sicher und ohne vermeidbare Zugangshürden bewältigen können. Dazu gehören verständliche Informationen, sensibilisierte Mitarbeitende und die konsequente Beachtung des Zutrittsrechts für Assistenzhunde”.

© Stefanie Ingwersen, Stadt Marburg
Die Universitätsstadt veröffentlichte am 20.03.2026 die Pressemitteilung und die Oberhessische Presse schrieb ebenfalls einen kurzen Artikel (siehe rechts).
Die Aktion „Assistenzhundfreundliche Kommune“ wurde ermöglicht durch die Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Aktion Mensch.
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