Gesetze und Initiativen rund um den Assistenzhund

Warum ist ein Blindenführhund als offizielles Hilfsmittel im Hilfsmittelverzeichnis aufgeführt und wird von den Krankenkassen bezahlt, inklusive monatlicher Versorgungspauschale — die anderen Arten von Assistenzhunden aber noch nicht?
Die Gesetzeslage ist dazu noch etwas verwirrend und hängt der therapeutischen und gesellschaftlichen Entwicklung (Teilhabe!) hinterher. Die hohen Kosten eines gut ausgebildeten Assistenzhunds machen diese wunderbare Lösung für viele Menschen mit Behinderung unerschwinglich. Auch bei den Zutrittsrechten zu öffentlichen Räumen hapert es noch.

Nachdem Assistenzhunde in den USA und UK schon lange üblich sind, wächst auch in Deutschland das Bewusstsein, dass Hunde bei einer Vielzahl von Einschränkungen starke Verbesserungen bedeuten können.

Im Februar beschloss der Bundesrat eine Entschließung, die das Thema an die Bundesregierung heranträgt.
Die nächsten Schritte werden sein, klare Standards zu Assistenzhunden zu definieren und darauf aufbauend eine umfassende unabhängige Prüfung nach Messerli Vorlage zu etablieren.

Die gegenwärtige rechtliche Situation mit diversen Aspekten haben wir hier dargestellt.

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