Labradorphote auf Frauenhand.

Corona-Pandemie und Assistenzhunde

Labradorphote auf Frauenhand. :: Eine Labradorpfote liegt freundschaftlich auf einer gepflegten Damenhand. Ein Armband buchstabiert den Namen von Assistenzhund Honey Bee.

Was müssen Hundehalter in Zeiten der Corona-Pandemie beachten? Was bedeutet die Gefahr der Virenübertragug für Assistenzhundteams? Wie sorge ich vor?

Dieser Beitrag teilt die Einschätzung von Hygienefacharzt Dr. Schwarzkopf und dem Deutschen Tierschutzbund.

Dr. Schwarzkopf, der uns schon bzgl. Assistenzhundteams im medizinischen Bereich beraten hat, hat den aktuellen Stand bzgl. Corona-Gefahren durch Hunde zusammengefasst: Text.

Auch der Deutsche Tierschutzbund hat entsprechende Informationen veröffentlicht: Text.

Im Moment geht man davon aus, dass Hunde selbst keine Überträger sind. Es gibt darum auch Corona-bedingt keinen Grund, einem Assistenzhundteam den Zugang zu öffentlichen Räumen zu verwehren.

Der Virus könnte aber durch Streicheln oder anhaftende Sekrete übertragen werden. Dr. Schwarzkopf empfiehlt darum, die Hunde nicht von Fremden streicheln zu lassen, und auch dafür zu sorgen, die Hunde im Freilauf nicht zu nahe an andere Menschen herankommen zu lassen. Kontaktsperre gilt in diesen virulenten Zeiten auch für Hunde!

Auch wenn die Vorschriften gelockert werden, sollte der Einsatz von Hunden für Besuchs- oder Therapiezwecke während der Krise aus diesem Grund vermieden werden.

Bei einem Workshop der Pfotenpiloten wurden die folgenden Gedanken artikuliert:

  1. Wer würde sich im Falle des Falles um den Assistenzhund kümmern? Es schadet nicht, im Bekannten- und Familienkreis mehrere mögliche Unterstützer zu identifizieren, und das Thema zu besprechen.
  2. Bei Vorratshaltung die Bedürfnisse des Hundes (plus evtl. Medikamente) nicht vergessen. Wer nicht mobil ist, kann hier auf Onlineshops zurückgreifen, um ausreichende Vorräte anzulegen.
  3. Generell gilt – bitte einmal einen Moment innehalten und überlegen, wie man seine Mitmenschen unterstützen kann. Dabei denken wir nicht nur an Assistenzhundteams, sondern auch an Nachbarn und Bekannte, die in dieser Zeit evtl. auf Hilfe angewiesen sind. Viele Mitbürger, die nicht so mobil sind, haben es aufgrund der gegenwärtigen Hamsterkäufe vor leeren Regalen schwer, ihren Alltagsbedarf abzudecken, bzw. einen Vorrat anzulegen.

Was meinen Sie dazu?
Haben Sie noch weitere Tipps?
Wie bleiben Sie und Ihr Assistenzhund gesund und gutgelaunt in dieser sorgenvollen Zeit?
Wir hoffen, Sie und Ihre Familie und Freunde bleiben gesund, und freuen uns, von Ihnen zu hören.

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