Unsere Ausbilder


Pfotenpiloten bildet selbst keine Assistenzhunde aus. Statt dessen arbeiten wir mit einem stetig wachsenden Netzwerk bewährter, selbständiger Ausbilder zusammen.
Alle unsere AusbilderInnen erfüllen unsere Standards und haben ihre Zuverlässigkeit und ihr Können bewiesen.


Alle AusbilderInnen in unserem Netzwerk verpflichten sich unseren Standards. Das heißt insbesondere, sie haben entsprechende Erfahrungen in der Ausbildung von Assistenzhundgespannen und erhalten von ihren existierenden Klienten gute Referenzen. Zertifizierung gemäß §11 des Tierschutzgesetzes ist Voraussetzung ebenso wie ein aktueller Gewerberegisterauszug, Führungszeugnis und ausreichende Versicherung.

Pfotenpiloten-AusbilderIn zu sein ist ein Qualitätsmerkmal. Unsere AusbilderInnen zeichnen sich durch große Professionalität und Fürsorge im Umgang mit ihren Klienten, Hunden, der Öffentlichkeit und innerhalb des Netzwerks aus. Darum nehmen wir neue AusbilderInnen nur nach ausführlichem Kennenlernen und langer Probezeit auf.

Für Neu-EinsteigerInnen, die zwar ausgiebige Erfahrung und Zulassung als Hundetrainer haben, aber noch keine Assistenzhunde ausgebildet haben, gibt es die Möglichkeit, sich als Neuanwärter auf eine Aufnahme in das Netzwerk hin zu entwickeln.

Wenn Sie bereits als Assistenzhund-AusbilderIn arbeiten und drei oder mehr Gespannteams zusammengeführt haben, füllen Sie bitte als ersten Schritt unseren Antrag aus. Neue Ausbilder befinden sich auch nach Aufnahme ins Netzwerk für die ersten fünf Gespannteams im Probestatus.

Erst nach der erfolgreichen Zusammenführung und Betreuung von mindestens fünf erfolgreichen Pfotenpilotenteams erhalten sie unser Gütesiegel und sind somit offiziell im Netzwerk aufgenommen.

Sie sind zwar gut im Hunde ausbilden, haben aber noch nie im Assistenzhundbereich gearbeitet?

Bewerben Sie sich durch denselben Antrag auf Anwärterstatus. Als erstes ziehen AnwärterInnen drei Welpen auf (Patenschaft). Haben sie so demonstriert, dass sie die Grundlagen der Hundeausbildung beherrschen, bilden sie in Partnerschaft mit existierenden Pfotenpiloten-AusbilderInnen drei Assistenzhundgespanne aus. Danach werden sie auf Probe in das Netzwerk aufgenommen und können nach fünf weiteren erfolgreichen Assistenzhundgespannen das Gütesiegel erhalten.

Alle Pfotenpiloten-AusbilderInnen arbeiten selbstständig und in eigener Regie, aber immer im Einklang mit unseren Standards. Unsere Seminare bzw. direkte Vermittlung helfen dabei, Assistenzhundinteressenten kennenzulernen.

Sie haben volle Entscheidungsfreiheit bei der Wahl von neuen Klienten, passenden Welpen und Ausbildungsstrategien, solange Sie dabei unsere Standards einhalten. Haben Sie gemeinsam mit dem Klienten bei einem Hausbesuch einen Ausbildungsvertrag erstellt und die Eignung der Lebensumstände geprüft, reichen sie Ihren Kostenvoranschlag zusammen mit Ihrer Planung bei uns ein. Nach unserer Zusage können Sie sich voll auf Aufzucht und Ausbildung des Assistenzhunds konzentrieren.

Im Alter von ca. 1 Jahr erhält der Hund einen großen Gesundheitscheck. Die Anforderungen hierfür orientieren sich (ebenso wie die spätere Prüfung) stark an den Vorgaben der Assistenzhund-Prüfung, die in Österreich vom Messerli-Institut entwickelt wurde. Sie schließen neben einer allgemeinen Untersuchung auch ein Röntgen der Gelenke und Wirbelsäule, großes Blutbild, Augentest und u.U. spezifische Gentests mit ein (rassetypische Erbkrankheiten).

Ist der große Gesundheitscheck bestanden, beginnt die eigentliche Spezialausbildung, in der der Hund gezielt für die Bedürfnisse des Klienten ausgebildet wird. Am Ende dieser Phase steht eine Qualitätsprüfung, in der die AusbilderInnen unter Beweis stellen, dass die von ihnen ausgebildeten Hunde ihre Grundausbildung und entsprechenden Spezialaufgaben erfolgreich meistern. Erst nach diesem Qualitätsnachweis beginnt die Einweisung mit dem Klienten, die meist 3-4 Wochen dauert.

Am Ende der Einweisung steht die eigentliche Gespannprüfung, bei der das theoretische Sachwissen des Klienten ebenso geprüft wird wie die Zusammenarbeit im Team. Nach bestandener Gespannprüfung zieht der Assistenzhund endgültig beim Klienten ein. Zu diesem Zeitpunkt erhalten AusbilderInnen die im Kostenvoranschlag vereinbarte Gebühr für die geleistete Arbeit.

Pfotenpiloten-AusbilderInnen betreuen ihre Teams ein Leben lang. Dafür werden sie von Pfotenpiloten mit einer jährlichen Pauschale entlohnt.
Die Pauschale deckt regelmäßige Kontakte, einen jährlichen Bericht, und eventuell anfallende Interventionen ab.

Pfotenpiloten-Ausbilder sind in ihren Entscheidungen unabhängig und arbeiten als selbstständige Gewerbetreibende.
Dies ermöglicht unbürokratische und individuelle Entscheidungen und volle Flexibilität bei der Arbeit. Ebenso wie die Beziehung von Blindenführhundschulen und Krankenkassen wird auch bei Pfotenpiloten die Ausbildung nur dann anerkannt, wenn die Gespannprüfung bestanden ist.

Bis zu diesem Zeitpunkt tragen die AusbilderInnen das volle Risiko für ihre Arbeit.

Selbst bei größter Sorgfalt müssen immer wieder Assistenzhund-Azubis aus dem Programm genommen werden, sei es weil die Gesundheit nicht ausreichend ist, sie vom Wesen her nicht geeignet sind, oder sie keine Freude an der Arbeit haben. Diese Risiken gehören zum Berufsalltag von AusbilderInnen und müssen angemessen in die Kostenkalkulation eingerechnet werden.

– Pfotenpiloten übernimmt Fundraising und Finanzierung.
– Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit verbessern wir das Bewusstsein der Bevölkerung und den täglichen Alltag der Betroffenen.
– Im entspannten Umfeld unserer 3-tägigen Seminare können AusbilderInnen in Ruhe neue KlientInnen kennenlernen.
– Unser Netzwerk ist geprägt von Respekt und kollegialem Austausch. Aus der Gemeinschaft erwachsen neue Möglichkeiten: Vom gemeinsamen Junghundeprojekt, gegenseitigem Dog-sitting bis zu Hilfe in Notfällen. Auf den wohlmeinenden Rat und die Unterstützung von Kollegen vertrauen zu können, ist eine wertvolle Neuerung in einer Branche, die bislang zu oft von Konkurrenzdenken und Überheblichkeit geprägt war. AusbilderInnen müssen nicht mehr als Einzelkämpfer überleben.

Als Teil des Pfotenpiloten-Netzwerks können sich qualifizierte AusbilderInnen voll auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren: Optimale Assistenzhundgespanne auszubilden.

Unser Gütesiegel steht für höchste und nachweisbare Qualität und hiflt, sich in einer komplett unregulierten und oftmals improvisierten Branche positiv abzuheben.

Vorteile für AusbilderInnen


  • Connector.

    Gemeinsam wachsen

    Unabhängig sein, aber kein Einzelkämpfer! Im Netzwerk können wir mehr erreichen.

  • Connector.

    Angemessene Bezahlung

    Gute Assistenzhunde haben ihren Preis. Wir organisieren Förderung.

  • Connector.

    KlientInnen kennenlernen

    Unsere Seminare vermitteln das Assistenzhund-1×1.
    AusbilderInnen und KlientInnen können sich in Ruhe austauschen.

  • Connector.

    Öffentlichkeitsarbeit

    Wir tragen das Thema Assistenzhund in die Öffentlichkeit:
    Für mehr Verständnis und bessere Teilhabe.

  • Connector.

    Gütesiegel

    Ausbilder, die gute Qualität und Betreuung bieten,
    erhalten nach einer Probezeit unser Gütesiegel.

Aufnahme in das Netzwerk

Sie bilden Asssistenzhunde aus?
Unsere Standards entsprechen Ihrer Philosophie?
Bewerben Sie sich hier und machen Sie mit!